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Warum stinkt Knoblauch?

Aus gegebenem Anlaß habe ich mich heute einmal mit der Frage beschäftigt, warum Knoblauch überhaupt stinkt. Ich bin dabei auf folgende Erkenntnisse gestossen:

Die berühmt-berüchtigte "Knoblauchfahne" rührt von den schwefelhaltigen Inhaltstoffen des Knoblauchs her. Damit will die Pflanze sich eigentlich vor Fressfeinden schützen.
Die strengriechenden Stoffe nach dem Verzehr von Knoblauch kommen nicht wie oft angenommen aus dem Magen. Stattdessen werden die schwefelhaltigen Abbauprodukte über die Lungenbläschen an die Atemluft abgegeben. Der medizinische Fachbegriff dafür ist Halitosis. Ausserdem wird der Geruch über die Schweißdrüsen ausgedünstet. Diese Gerüche werden von einem selbst und von anderen Personen, welche Knoblauch gegessen haben, nur schwach oder gar nicht wahrgenommen.

Knoblauch stinkt aber nicht nur, sondern ist auch total gesund: 

Das ätherische Öl des Knoblauchs enthält Alliin, aus dem bei der Zerstörung der Zellen dessen wasserdampfflüchtige Umsetzungsprodukte Allicin und Ajoen entstehen. Forschungen haben nachgewiesen, dass Allicin und weitere Bestandteile des ätherischen Öls stark antibakterielle Wirkung haben, sodass Knoblauch auch bei schwerwiegenden Infektionen wie Ruhr hilft. Vor der Entdeckung der Antibiotika diente Knoblauch im Ersten Weltkrieg der Wundbehandlung. Seine schleimlösenden Eigenschaften machen ihn zu einem Mittel gegen Infektionen der Atemwege, Erkältungen, Grippe, Ohrenentzündungen und Katarrhe. Er beruhigt Magen und Darm und beseitigt Darmparasiten. Knoblauch wirkt blutverdünnend, Blutdruck und Cholesterinspiegel senkend, was der Gefahr eines Schlaganfalls entgegenwirkt. Da er den Blutzuckerspiegel senkt, kann er ergänzend den Speiseplan bei Altersdiabetis bereichern. Als therapeutische Dosierung für diese diätetische Maßnahme reicht der Verzehr von 4 g frischen Knoblauch täglich. In der Volksheilkunde wird er vorbeugend gegen Arteriosklerose eingesetzt.

 

Das Kauen von Koriandersamen oder Kaffeebohnen soll helfen, den unangenehmen Geruch zu übertünchen. Grüne Kräuter (wie zum Beispiel Petersilie) können durch ihren Chlorophyllgehalt Geruch neutralisieren, und auch Salbeitee, Milch, Rotwein oder schwarzer Kaffee versprechen Abhilfe.
Die werd ich jetzt mal zu mir nehmen. 

Fazit: Lieber stinken und gesund als krank und geruchlos. 

12.7.06 18:53
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Silke / Website (13.7.06 23:41)
also das fazit gefällt mir... ich hab da noch eins... "lieber rund und g´sund, als schlank und krank..." *mich bisschen selbst aufbauen tu*

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